KRÄUTER UND PFLANZENSTOFFE

„TU DEINEM LEIB ETWAS GUTES, DAMIT DEINE SEELE LUST HAT, DARIN ZU WOHNEN,“

sagte schon die Mystikerin Teresa von Ávila (1515 – 1582).

PRIMÄRE UND SEKUNDÄRE PFLANZENSTOFFE

Vor allem die Kräfte aus dem Pflanzenreich hat sich der Mensch schon immer zunutze gemacht. Kräuter würzen das Leben und gehören zu jeder guten Ernährung dazu. Eine besondere Rolle bei der Aufnahme von Pflanzenstoffen spielen alkoholische Kräuterauszüge. Sie enthalten alle relevanten Inhaltsstoffe in besonders hoher Konzentration und sind Monate, wenn nicht sogar Jahre, haltbar. Dadurch sind sie bequem und lange genießbar.

Leider sind viele Pflanzen in Vergessenheit geraten und unser täglicher Verzehr beschränkt sich auf eine begrenzte Auswahl. Dabei enthalten sie viele wertvolle Inhaltsstoffe. Neben den primären Inhaltsstoffen, wie Vitaminen und Mineralien umfassen sie eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe. Man vermutet, dass sich diese Stoffe durch die Interaktion zwischen Pflanzen und ihrer Umwelt entwickelt haben. Heutzutage weiß man, dass sie bestimmte Funktionen erfüllen sollen, wie z.B. als Abwehrstoffe gegen Feinde und Krankheitserreger, als Lockmittel für Bestäuber und Samenverbreiter oder als Schutz vor Wasserverdunstung bzw. vor starker Sonneneinstrahlung. Diese Substanzen häufen sich besonders in Pflanzenzellen und -geweben an, sodass erst durch deren Zerstörung diese wertvollen intrazellulären Stoffe freigesetzt werden.

Bislang sind rund 100.000 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe bekannt, wobei nur etwa 5.000 bis 10.000 in der menschlichen Nahrung vorkommen. Schätzungsweise nimmt ein Mensch bei einer gemischten Kost pro Tag etwa 1,5 g sekundäre Pflanzenstoffe auf. (vgl. DGE, Ernährungsbericht 2008). ausgeprägte aromatische Fülle von einer süßlich bis fein-bitteren Geschmacksnote.

PFLANZLICHE AROMA- UND DUFTSTOFFE

Aus der Verbindung verschiedenster Inhaltsstoffe ergibt sich das einzigartige Geschmacks-Profil jeder Pflanze. Dabei ist der Geschmack ein komplexer Sinneseindruck, der durch das Zusammenspiel von Geruchssinn und Geschmackssinn sowie Tastsinn, Temperatur- und Schmerzempfinden entsteht. Insbesondere die olfaktorische Wahrnehmung nimmt bei dem Geschmack eine bedeutende Rolle ein. Jeder kennt es wahrscheinlich: Wenn man einen Schnupfen hat, kommen einem die Lebensmittel weniger intensiv vor. Denn sobald die Riechrezeptoren in unserer Nase gestört sind, beeinträchtigt das unseren Geschmack.

Düfte, die wir mit der Nase aufnehmen, werden sehr subjektiv bewertet. Wir verbinden damit angenehme Erinnerungen oder auch unangenehme Erlebnisse. Die Duft-Informationen und die dabei erlebten Emotionen werden im Hippocampus, also im Gehirn, fest als Erinnerungen gespeichert. So kann ein Duft je nachdem, in welcher Situation er ihn kennen gelernt hat, unterschiedliche Reaktionen bei jeden Menschen auslösen.

Die Vielfalt der Aromen im Pflanzenreich ist enorm. Wir verlernen leider immer mehr dieses große Spektrum an Sinneseindrücken wahrzunehmen. Einerseits liegt dies nicht zuletzt daran, dass durch Züchtungen und schädlichen Umwelteinflüssen die Intensität der Pflanzenaromen zurückgeht. Andererseits nehmen wir uns aber auch immer weniger Zeit unsere Umgebung zu entdecken. Umso wichtiger ist es die Natur und ihre Pflanzen immer bewusster wahrzunehmen, zu genießen und zu nutzen.

UNSERE KRÄUTER-AUSWAHL

Weil das Gebiet der Pflanzen riesig ist, waren die Maßstäbe an die Auswahl streng, deren Ergebnis letztlich in unserem Sortiment aufgenommen worden ist. Heute stehen Ihnen bei uns über 150 bewährte, wissenschaftlich gut dokumentierte Pflanzen-Extrakte in herausragender Qualität zur Verfügung.

  • Bitterkleeblätter (Menyanthes trifoliata)
  • Bockshornkleesamen (Trigonella foenum-graecum)
  • Enzianwurzel (Gentiana )
  • Frauenmantelkraut (Alchemilla vulgaris)
  • Ginsengwurzel rot (Panax ginseng)
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Kurkumawurzel (Curcuma longa)
  • Lavendel (Lavandula angustifolia)
  • Macawurzel (Lepidium meyenii)
  • Mädesüßkraut (Filipendula ulmaria)
  • Malvenblüten (Malva sylvestris)
  • Mariendistel (Silybum marianum)
  • Moringablätter (Moringa oleifera)
  • Olivenblätter (Olea europaea)
  • Ringelblumenblütenblätter
    (Calendula officinalis)
  • Rosenblütenblätter (Rosaceae)
  • Safran (Crocus sativus)
  • Sauerampferkraut (Rumex acetosa)
  • Schachtelhalmkraut (Equisetum arvense)
  • Schlüsselblumenblüten (Primula veris)
  • Spitzwegerichkraut (Plantago lanceolata)
  • Stiefmütterchenblüten (Viola tricolor)
  • Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea)
  • Teufelskralle
    (Harpagophytum procumbens)
  • Veilchenblüten (Viola)
  • Vogelknöterichkraut (Polygonum aviculare)
  • Weidenrinde (Salix)
  • Wermutkraut (Artemisia absinthium)
  • Zimtrinde Ceylon (Cinnamomum verum)
  • Zitwerwurzel (Curcuma zedoaria)

HÖCHSTE QUALITÄT

Unsere Rohstoffe stammen allesamt aus kontrolliert qua- litativem Anbau. Eine außergewöhnlich lange Auszugs- dauer stellt sicher, dass auch alle wertvollen Stoffe aus den Pflanzen genügend Zeit haben, sich im Extrakt zu lösen. Zudem garantiert das speziell von uns entwickelte mehrstufige Extraktionsverfahren optimale Ergebnisse.

WIEDERVERKÄUFER

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